TV S Webseite Pruf o 191104

Im Bild von links nach rechts: Jan Möller, Maike Osterburg, Onwirin und Chollawat Suitthiphong, Bob Borja, Sarah Werberich, Katharina Engel, Lilly Gräupner und Luis Landgrebe.

 

 

Acht Schüler der Abteilung Taekwon-Do des TV Schwebda stellten sich zur Prüfung zur nächsten höheren Gürtelstufe bei dem international zertifizierten Meister Trainer und Prüfer, Robert Borja, 7. Dan Schwarzgurt, und legten diese mit Erfolg ab.

Ihre Prüfung zum 7. Kup (Grünstreifen auf Gelbgurt) legten mit Erfolg ab: Geschwester Onwirin und Chollawat Suitthiphong, 10 und 8 Jahre, aus Schwebda die beide sehr gute Leistungen zeigten. Für diese Gürtelstufe wurden zu den üblichen Prüfungsparten noch komplizierte Trittkombinationen zusätzlich verlangt, sowie der erste Bruchtest, der mit einem Handkantenschlag ausgeführt werden mußte. Beide bewiesen Mut und zerschlugen mit sauberer Technik ein Brett in der Stärke von 1,5 cm mit der Handkante . Der Sinn und Zweck eines Bruchtests ist, dem Schüler die Sicherheit zu geben, daß die richtig ausgeführte Technik bei einem Angreifer durchaus Schaden anrichten kann, was das Selbstbewußtsein stärkt.

Jan Möller, 14 Jahre, und Katharina Engel, 11 Jahre, aus Schwebda, Lilly Gräupner und Sarah Werberich, beide 11 Jahre, aus Eschwege erkämpften sich mit sehr guten Leistungen den Blaugurt. Im Form (Tul)-Laufen (einer vorgegebenen Folge von Angriffs-und Abwehrtechniken gegen einen oder mehrere Gegner) mußten sie alles zeigen, was sie seit dem Weißgurt gelernt hatten.  Hier war nicht nur die Präzision der Techniken, sondern auch die Körperbeherrschung hinsichtlich Atmung, Gleichgewicht, und Ausdruckskraft des Gezeigten wichtig.
Auch im Partnertraining waren ihre Leistungen sehr gut, und nach der theoretischen Prüfung kam dann der obligatorische Bruchtest gegen ein Fichtenholzbrett.  Alle wollten zeigen, daß sie ihre Techniken gut gegen Übungspratzen geübt hatten.  Neben einem Drehkick führten alle noch den Ellenbogenstoß gegen ein Brett durch.  Alle absolvierten mit Stolz den Bruchtest.

Luis Landsgrebe, 12 Jahre, aus Grebendorf und Maike Osterburg, 16 Jahre, aus Eschwege, konnte sich den Rotgurt mit Schwarzstreifen erkämpfen.  Hier war die Prüfung sehr umfangreich, da dies die letzte Prüfung vor der Dan-Prüfung ist, und man beweisen muß, daß man alles Gelernte seit dem Weißgurt noch beherrscht.  Stichprobenartig mußte das Formenlaufen aus den vorangegangenen Prüfungen vortragen werden.  Beide bestachen besonders durch ihre präzis gezielten Tritte in großer Höhe und bei der Verteidigung gegen Stock-und Messerangriffe wurden durch gute Technik die Angriffe wirkungslos.  Die schwierigen Bruchtests (gedrehte Sprungtritte und Fauststoß) begeisterten die Zuschauer. 
Auch die Theoriekenntnisse waren fundiert, und so sind beide einen großen Schritt in Richtung Schwarzgurt gehen konnten. 

Der Prüfer, Robert Borja, war mit den Leistungen der Prüflinge sehr zufrieden.Die Gruppe trainiert dreimal die Woche.