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Im Bild von links nach rechts: Luis Landgrebe, 12 Jahre, und Maike Osterburg, 16 Jahre.

 

Taekwon-Do, wie wir es heute kennen, ist im Laufe seiner Entwicklung zu einer breit gefächerten Kampfkunst geworden, die ihren ursprünglichen Sinn und Zweck nicht verloren hat: die Selbstverteidigung. 
Nur derjenige, der versucht, die Kampfkunst Taekwon-Do in ihrer Gesamtheit zu verstehen und sie mit der erforderlichen Ernsthaftigkeit trainiert, wird stets einen Nutzen aus ihr ziehen.  Und wer jahrelang mit Intensität trainiert hat, darf sich eines Tages den Anforderungen der Prüfung zum 1. Dan (1. Stufe Schwarzgurt) stellen.

2 Schüler des Teams Taekwon-Do des TV Schwebda waren bereit, sich diesen Anforderungen zu stellen:  Maike Osterburg, 16 Jahre aus Eschwege, und Luis Landgrebe, 12 Jahre aus Grebendorf traten beide im Juni 2015 dem Team bei, und haben seither regelmäßig mit viel Eifer 2 - 3 mal pro Woche trainiert. Beide können auf tolle Erfolge bei den Deutschen Meisterschaften und dem Weltfestival 2017 für Farbgurte (Gold, Silber und Bronze) zurückschauen, und so versprach die Prüfung spannend und aufregend zu werden.
Zunächst ging es mit dem Formenlaufen (Tul-Laufen) los, wobei Kraft, und Präzision, sowie Atemtechnik und Geschmeidigkeiten des Tuls gewertet wurden. Im Laufe der vergangenen Jahre sind so eine Menge von verschiedenen Tuls zusammengekommen und beide zeigten, dass sie sich bestens vorbereitet hatten. Nach dem Formenlaufen wurden im Rahmen der Grundschule diverse Techniken abgefragt, einschließlich schwieriger Trittkombinationen, und alle Kommandos wurden in koreanischer Sprache vom Trainer vorgegeben. 

Das typische Merkmal des Taekwon-Do im Vergleich zu anderen Kampfkünsten, sind die dominierenden, und ausgereiften Bein-und Fußtechniken: durch die anatomischen Gegebenheiten, wie die Länge der Beine, und die besonders große Muskulatur werden die unteren Extremitäten mit den Füßen zu den kräftigsten Körperwaffen. Durch die große Reichweite der Beine ist in vielen Kampsituationen ein frühzeitiges und schnelles Handeln möglich. Ein Angriff des Gegners kann schon im Ansatz vereitelt werden, und gezielt eingesetzte Tritttechniken ermöglichen einem körperlich schwächeren Verteidiger sich effektvoll zur Wehr zu setzen. 

Beim freien Sparring zeigten dann auch beide kraftvolle und diverse Angriffs-und Verteidigungstechniken. Bei den anschließenden Bruchtests waren nicht nur Mut, sondern auch Präzision gefordert und den Abschluß bildete die Prüfung der Theorie, in der der Prüfer Robert Borja, 7. Dan Meister, feststellen konnte, dass beide bestens vorbereitet waren. Maike und Luis sind nunmehr der 26. ste und 27. ste Schwarzgurt im Team und haben sich dies in den mehr als 25 Jahren seit Bestehen der Abteilung voll verdient.

Die Gruppe trainiert in der Turnhalle in Schwebda Montags und Mittwochs von 16.30 - 18.00 Uhr und Samstags von 9.30 - 11 Uhr.

 


 

 

Ziel der meisten Kampfsportler ist es, eines Tages den Schwarzgurt (1. Dan) zu erreichen. Bedingt durch Studiumsbeginn, Berufsausbildung oder ähnliches, endet hier oft das Sporttraining.

Nicht so für Tim Hildebrandt, 16 Jahre, aus Eschwege. Er hat nach der Prüfung zum 1. Dan mit viel Eifer und Ausdauer noch 2 Jahre trainiert, um den 2. Dan, also die 2. Stufe eines Schwarzgurts zu erreichen. In den mehr als 25 Jahren seit Bestehen der Abteilung des TV-Schwebda haben nur 15 Schüler diese Stufe erreicht. 

 

 

Tim Hildebrandt legte die Prüfung zum 2. Dan abTim trat 2012 dem Team Taekwon-Do des TV Schwebda bei, und hat in dieser Zeit insgesamt 2 Gold, 1 Silber und 3 Bronzemedaillen bei internationalen und nationalen Meisterschaften gewonnen, und so sicher auch die Motivation zum Weitermachen erhalten.  Bei der Offenen Weltmeisterschaft 2017 in Holland gewann er 2 Bronzemedaillen.

Bei der "Marathon-Prüfung" waren viele seiner Sportkameraden und Eltern und Freunde dabei, und konnten sehen, was ein junger Kampfsportler so alles leisten muß, und kann. Geprüft wurde stichprobenartig aus allen Sparten seit dem Weißgurt und Tim zeigte in allen Facetten dieser Kampfkunst Präzision und Kraft und auch in der Theorie waren seine Kenntnisse fundiert.
Für diese Prüfung mußte er unter Anderem einen Flugtritt über ein Hindernis absolvieren, sowie mehrfache Trittkombinationen mit dem gleichen Bein mit Schnelligkeit und Genauigkeit. In der Disziplin "Selbstverteidigung" konnte er diverse Techniken gegen Stock-und Messerangriffe zeigen und bei den vielen Bruchtests, die gefordert waren, waren Kraft-und Präzision zu sehen.

Mit dem höheren Rang geht auch eine höhere Verantwortung einher. So leistet Tim wertvolle Unterstützung beim Training der Farbgurte und den Schülern des 1. Dan. Trainer und Prüfer war der international anerkannte Meister-Trainer und Prüfer, 7. Dan, Robert Borja, der mit den Leistungen seines Prüflings sehr zu frieden war.

Die Gruppe trainiert in der Turnhalle in Schwebda Montags und Mittwochs von 16.30 - 18.00 Uhr und Samstags von 9.30- 11 Uhr.

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Im Bild von links nach rechts: Jan Möller, Maike Osterburg, Onwirin und Chollawat Suitthiphong, Bob Borja, Sarah Werberich, Katharina Engel, Lilly Gräupner und Luis Landgrebe.

 

Acht Schüler der Abteilung Taekwon-Do des TV Schwebda stellten sich zur Prüfung zur nächsten höheren Gürtelstufe bei dem international zertifizierten Meister Trainer und Prüfer, Robert Borja, 7. Dan Schwarzgurt, und legten diese mit Erfolg ab.

Ihre Prüfung zum 7. Kup (Grünstreifen auf Gelbgurt) legten mit Erfolg ab: Geschwester Onwirin und Chollawat Suitthiphong, 10 und 8 Jahre, aus Schwebda die beide sehr gute Leistungen zeigten. Für diese Gürtelstufe wurden zu den üblichen Prüfungsparten noch komplizierte Trittkombinationen zusätzlich verlangt, sowie der erste Bruchtest, der mit einem Handkantenschlag ausgeführt werden mußte. Beide bewiesen Mut und zerschlugen mit sauberer Technik ein Brett in der Stärke von 1,5 cm mit der Handkante . Der Sinn und Zweck eines Bruchtests ist, dem Schüler die Sicherheit zu geben, daß die richtig ausgeführte Technik bei einem Angreifer durchaus Schaden anrichten kann, was das Selbstbewußtsein stärkt.

Jan Möller, 14 Jahre, und Katharina Engel, 11 Jahre, aus Schwebda, Lilly Gräupner und Sarah Werberich, beide 11 Jahre, aus Eschwege erkämpften sich mit sehr guten Leistungen den Blaugurt. Im Form (Tul)-Laufen (einer vorgegebenen Folge von Angriffs-und Abwehrtechniken gegen einen oder mehrere Gegner) mußten sie alles zeigen, was sie seit dem Weißgurt gelernt hatten.  Hier war nicht nur die Präzision der Techniken, sondern auch die Körperbeherrschung hinsichtlich Atmung, Gleichgewicht, und Ausdruckskraft des Gezeigten wichtig.
Auch im Partnertraining waren ihre Leistungen sehr gut, und nach der theoretischen Prüfung kam dann der obligatorische Bruchtest gegen ein Fichtenholzbrett.  Alle wollten zeigen, daß sie ihre Techniken gut gegen Übungspratzen geübt hatten.  Neben einem Drehkick führten alle noch den Ellenbogenstoß gegen ein Brett durch.  Alle absolvierten mit Stolz den Bruchtest.

Luis Landsgrebe, 12 Jahre, aus Grebendorf und Maike Osterburg, 16 Jahre, aus Eschwege, konnte sich den Rotgurt mit Schwarzstreifen erkämpfen.  Hier war die Prüfung sehr umfangreich, da dies die letzte Prüfung vor der Dan-Prüfung ist, und man beweisen muß, daß man alles Gelernte seit dem Weißgurt noch beherrscht.  Stichprobenartig mußte das Formenlaufen aus den vorangegangenen Prüfungen vortragen werden.  Beide bestachen besonders durch ihre präzis gezielten Tritte in großer Höhe und bei der Verteidigung gegen Stock-und Messerangriffe wurden durch gute Technik die Angriffe wirkungslos.  Die schwierigen Bruchtests (gedrehte Sprungtritte und Fauststoß) begeisterten die Zuschauer. 
Auch die Theoriekenntnisse waren fundiert, und so sind beide einen großen Schritt in Richtung Schwarzgurt gehen konnten. 

Der Prüfer, Robert Borja, war mit den Leistungen der Prüflinge sehr zufrieden.Die Gruppe trainiert dreimal die Woche.


 

WR DM 2019 Schuler Gruppe Bild A

Elf Schüler des Teams Taekwon-Do des TV Schwebda durften zu der Offenen Deutschen Meistershaft nach Bad Arolsen mitfahren zu der sich 198 Kämpfer aus 17 Kampfsportschulen eingefunden hatten.

Das Team vom TV Schwebda: vorne von li. nach re.: Tim Hildebrandt, Maike Osterburg, Bob Borja, Maxi Beyer, Wolfgang Brandt. Hinten von li. nach re.: Chollowat und Onwirin Sutthiphong, Sarah Weberich, Katharina Engel, Lilly Gräupner, Luis Landgrebe und Jan Möller.

 

Wer beim Taekwon-Do Training beim TV Schwebda mitmacht, weiß, dass dort immer höchste Konzentration vom 7. Dan Meister Trainer, Robert Borja, gefordert wird.  In den letzten 6 Wochen vor der Meisterschaft mussten die Schüler, die sich dem Wettkampf stellen wollten, beweisen, daß sie bereit waren, diese Herausforderung anzunehmen. 11 Schüler des Teams Taekwon-Do des TV Schwebda durften zu der Offenen Deutschen Meistershaft nach Bad Arolsen mitfahren zu der sich 198 Kämpfer aus 17 Kampfsportschulen eingefunden hatten. 

WR DM 2019Groß war natürlich die Aufregung bei allen, vor allem bei denen, die sich noch nie vorher mit anderen Kampfsportlern auf Meisterschaften hatten messen müssen.  Umso großartiger war der Erfolg, den die Schwebdaer mit nach Hause brachten:

Im Einzeltullaufen (Formen) holten sie 6x die begehrte Gold-Trophäe: Jan Möller (14J) aus Schwebda, Sarah Weberich (11J). aus Eschwege , Chollawat Sutthiphong (8J), und Onwirin Sutthiphong (10J) aus Schwebda,  Luis Landgrebe (12J) aus Grebendorf, und Maike Osterburg (16J) aus Eschwege. 

Alle traten jeweils in ihrer Kategorie getrennt nach Alter und Gürtelstufe an. Den 2. Platz, also Silber holte sich Katharina Engel (11J). aus Schwebda. Die Bronzemedaillen erkämpften sich Wolfgang Brandt (46J) aus Schwebda und Tim Hildebrandt (17J) aus Eschwege.  Den 4. Platz holten sich Lilly Gräupner (11J) aus Eschwege und Maximillian Beyer (23J) aus Grebendorf/Jena. 

Teilweise mußten sich die Kämpfer aus Schwebda gegen bis zu 8 Gegner in ihrer Kategorie durchsetzen.Aber nicht nur im Einzel-Tullaufen waren die Kämpfer erfolgreich:Im Synchron-Tullaufen (2 Personen) konnten sich 3 Paare den 2. Platz ergattern: Onwirin & Chollawat Sutthiphong, Maike Osterburg & Luis Landgrebe, und Jan Möller & Wolfgang Brandt. Bronze erhielten Sarah Werberich mit Lilly Gräupner.

Beim Mannschaftstul, bei dem 3-5 Kämpfer gleichzeitig antraten, gewann Gold Sarah, Lilly und Katharina. Den 4. Platz holten Maike, Jan und Wolfgang.Sarah und Lilly zeigten viel Durchaltvernögen, als sie erst einen Tag zuvor von einem einwöchigen Schulausflug zurückkehrten.

Es wurden auf 2 Kampfflächen die Wettkämpfe ausgetragen, wobei pro Kampffläche 5 Kampfrichter ihre Wertungen abgaben.  Die jeweils höchste, und die niedrigste Wertung wurden gestrichen, um einen fairen Wettkampf zu gewähren.  Aus den restlichen Wertungen wurden dann der entscheidende Mittelwert erarbeitet. Es wurden die Techniken bewertet, die Kraft, die Geschmeidigkeit der Bewegungen, sogar das Einmarschieren, sowie der Abgang der Kämpfer.  In mehr als diesen wurden spezielle Trainingstechniken, wie ein Übermaß an Anstrengungen auf getrennte Techniken, Entspannung und mentale Bildsprache vor dem Wettkampf in Schwebda eingeübt. Die begleitenden Eltern und eine Großmutter waren die lautesten Fans der Tribüne.

Meister Trainer Robert Borja, war mit den Leistungen seiner Schützlinge mehr als zufrieden.

WR DM 2019 Schuler Gruppe Bild A

Das Team vom TV Schwebda: vorne von li. nach re.: Tim Hildebrandt, Maike Osterburg, Bob Borja, Maxi Beyer, Wolfgang Brandt. Hinten von li. nach re.: Chollowat und Onwirin Sutthiphong, Sarah Weberich, Katharina Engel, Lilly Gräupner, Luis Landgrebe und Jan Möller.

Erfolgreicher Selbstverteidigungskurs für Frauen und Mädchen

 

Die Taekwon-Do Abteilung des TV Schwebda hat am 9. März in der Turnhalle in Schwebda einen Selbstverteidigungskurs für Frauen und Mädchen angeboten. Es haben über 40 Teilnehmer teilgenommen.

Für den 26. Oktober planen wir, den nächsten Kurs anzubieten. Die Plätze für den Kurs werden begrenzt sein, daher ist es ratsam, sich frühzeitig anzumelden.

 

 

 

 

Erfolgreicher Selbstverteidigungskurs für Frauen und Mädchen

Die Einführung erfolgte mit Bezug auf 9 Vergewaltigungen im Werra-Meißner Kreis im Jahre 2018. Nach ein paar Aufwärm- und Dehnübungen, um das Verletzungsrisiko bei den Übungen zu verringern, wurde eine mentale Übung durchgeführt, um das Opfer in die Rolle des Angreifers gegen den Vergewaltiger zu stellen. Dieses mentale Training hat zur Folge, dass man erkennt, dass die Frau sich nicht wehren kann, wenn sie während eines Angriffs in eine Starre gerät. Dieses Training erhöht das Selbstvertrauen und die Kraft der Frau und verbessert somit ihre Überlebenschancen.

Waffen, welche selbst von kleinen Menschen verwendet werden können, wurden identifiziert und gegen Ziele eingesetzt. Danach wurden leicht angreifbare Ziele, welche selbst bei sehr großen Personen wirken, hervorgehoben. Die wichtigsten Techniken wurden aufgrund ihrer Wirksamkeit in den wahrscheinlichsten Positionen geübt: Das Opfer wird gegen eine Wand gedrückt und dabei gewürgt; Beim Auftreffen auf den Boden; Das Opfer liegt auf dem Boden und der Angreifer sitzt oder liegt auf dem Opfer; Das Opfer liegt auf dem Bauch und der Angreifer liegt auf dem Opfer.

Abschließend wurden Tipps zum Gefahrenbewusstsein und zu improvisierten Waffen wie z.B. Handys, Magazine, Bücher oder selbst zu Kreditkarten gegeben. Der Intensivkurs hat sich sehr mit der wirksamen Praxis und weniger mit der Theorie beschäftigt. Das Feedback unsere Teilnehmer war positiv. Sie sagen, dass der Kurs nicht nur sehr hilfreich und informativ war, sondern auch viel Spaß bereitet hat.


 Taekwon-Do Prüfung beim TV Schwebda

 

In der Abteilung Taekwon-Do des TV Schwebda stellten sich 10 Schüler/innen zur Prüfung zur nächsthöheren Gürtelstufe.

Der Prüfer, Robert Borja, 7. Dan Schwarzgurt, war mit den Leistungen der Prüflinge sehr zufrieden: Es konnten sechs Grüngurte, drei Blaugurte und ein Rotgurt vergeben werden.

 

Bob Borja aus Schwebda erreichte nun seinen Meistergrad (7. Dan Schwarz Gurt)

 

Bob Borja aus Schwebda erreichte nun seinen Meistergrad (7. Dan Schwarz Gurt)
durch seine erfolgreiche Prüfung am 04.03.2018 bei Großmeister Roy Oldham (9. Dan Schwarz Gurt) in England.

 

 

 

 

 

Bob Borja aus Schwebda erreichte nun seinen Meistergrad (7. Dan Schwarz Gurt)Bob Borja aus Schwebda, der bereits ein zertifizierter internationaler Taekwon- Do Trainer und Prüfer ist, erreichte nun seinen Meistergrad (7. Dan Schwarz Gurt) durch seine erfolgreiche Prüfung am 04.03.2018 bei Großmeister Roy Oldham (9. Dan Schwarz Gurt) in England. Großmeister Oldham ist einer der originalen Schüler des Großmeister Rhee Ki Ha. Großmeister Rhee Ki Ha ist einer der wenigen und ersten Schüler, die vom bereits verstorbenen Gründer des Taekwon- Do, Generalmajor und Großmeister Choi Hong Hi, unterrichtet worden.

Im Gegensatz zu anderen Weltverbänden bei denen der 7. Dan nur verliehen wird, unterzog sich Borja nach Ablauf der Mindestvorbereitungszeit von 6 Jahren, nach dem Erreichen des 6. Dans, einer echten sportlichen und theoretischen Prüfung. Wie bei allen vorherigen Prüfungen wollte Borja auch diesmal wieder eine Prüfung zu seinem 7. Dan ablegen. Dieser Erfolg ist durch den Großmeister Kwang Sung Hwang der "Unified International Taekwon- Do Federation", mit Hauptsitz in den USA, zertifiziert worden.

Die Prüfung war anfänglich für den 03.03.2018 mit weiteren 65 niedrigeren Schwarzgurten aus Wales, Schottland und England geplant, doch das schlechte Winterwetter "The Beast from the East" verzögerte Borjas Ankunft und Prüfung in Birmingham um einen Tag.

Borjas eigene Kampfsport Karriere begann im Jahr 1972 auf der US - amerikanischen tropischen Pazifikinsel Guam. Trotz der Unterbrechungen aufgrund der Ausbildung bei der West Point Military Academy, wo stieg er sportlich zum Kapitän der Boxmannschaft auf, anschließend folgten Militäreinsätze in den USA, Thailand und Deutschland. Danach führte er sein Kampfsport Training hauptsächlich im Bereich Taekwon-Do weiter fort.

Borja ist in unserer Region als Pionier des Taekwon-Do' s einer koreanischen Kunst der Selbstverteidigung, bekannt.

Durch die Gründung der "Global Taekwon- Do Federation- Germany" mit Hauptsitz in Eschwege, brachte er die "Global Taekwon- Do Federation" unter Großmeister Park Jung Tae nach Deutschland. Nur ein Jahr später im Oktober 1998 veranstalteten seine Frau und er die äußerst erfolgreichen Europameisterschaften in Eschwege. Großmeister Park bat ihn sogar die nächsten Weltmeisterschaften auszurichten, dies lehnte Borja allerdings ab.

Zusätzlich veranstaltete er mehrere gut besuchte Veranstaltungen und Seminare gemeinsam mit Meistern in Eschwege und Schwebda.

Im Jahre 2006 wurde er einstimmig zum Generalsekretär für das europäische Konzil der "Global Taekwon- Do Federation" gewählt.

Fünf Jahre später im Jahr 2011 wurde er vom Großmeister Choi Jung Hwa als Vermittlungsoffizier zwischen dem "International Military Sports Council (CISM)" und der "International Taekwon- Do Federation" ernannt.

Auf seiner Taekwon- Do Reise besuchte Borja zahlreiche Seminare, sogar bei dem Gründer General Choi Hong Hi selbst und sechs weiteren Meistern bzw. Großmeistern in Belgien, Kanada, England, Deutschland, Irland, den Niederlanden, Schottland und den USA.

Borja selbst gab verschiedene allgemeine und frauenspezifische Selbstverteidigungskurse in Schwebda.

Seit nun mehr 24 Jahren leitet er das Training beim TV- Schwebda. Alles begann mit einer Nachfrage seines Nachbarjungen auf der Kirmes 1993, ob er ihm ein paar Kampfsporttechniken zeigen könnte. Von da an brachte Borja mit immer großer Unterstützung seiner Frau, 26 Dan- Träger hervor. 8 dieser Dan-Träger tragen den 3. Dan welcher der höchste Rang der Gruppe bis jetzt ist. Zwei seiner Schüler gewannen sogar Weltmeistertitel. Seine Trainingsgruppe erzielte aber auch zahlreiche deutsche- und europäische Meisterschaftstitel in offenen Meisterschaften.

In absehbarer Zukunft wird Borja seinen Fokus auf ehrgeizige und seriösen Schüler legen, denen er hilft, ihre Ziele im Taekwon- Do unabhängig von deren geographischen Lage zu verwirklichen.

 

 

TAEKWON-DO Abseiltechnik

 

Die TAEKWON-DO Abteilung des TV Schwebda hat ein spezielles Training entwickelt, um die Überlebenschancen bei einem Feuer oder bei Amokläufen zu erhöhen.

Interessierte Mitglieder aus allen Abteilungen des TV Schwebda sind eingeladen, an diesem Training kostenlos teilzunehmen und nebenbei einen Schnupperbesuch bei TAEKWON-DO zu erleben.

 

 

 

WCC 2017  taekwon-do GruppenbildBarneveld in Holland war Austragungsort der Weltmeisterschaft und des World Cup der Kampfkunst Taekwon-Do und zu dieser Mammutveranstaltung waren fast 800 Kämpfer aus 35 Ländern mit 95 Kampfsportschulen/Clubs angereist.

Deutschland war mit 4 Vereinen vertreten, einer davon war der TV Schwebda mit seiner Taekwon-Do Abteilung, die 3 Schwarzgurte und 8 Farbgurte zu den Wettkämpfen schickte.  Veranstalter der Meisterschaft war die International Taekwon-Do Federation mit Sitz in S. Korea (ITF-HQ Korea).

Eindrucksvoll war gleich zu Anfang der Einmarsch der Kämpfer, die hinter den Schildern ihrer Heimatländer einzogen, und die Fan-Gemeinde des TV Schwebda begrüßte ihre Kämpfer mit großem Jubel, denn es waren natürlich viele Eltern mitangereist, die ihre Sprößlinge anfeuern wollten.

Gemeldet hatte der Trainer, Robert Borja, 6. Dan, seine Schwarzgurte u.a. für die Disziplin "Formenlaufen/Tul", was ein vorgeschriebener Ablauf von Verteidigungs-und Angriffstechniken gegen einen oder mehrere imaginäre Gegner ist.  Hier wird von der 5-köpfigen Jury neben vielfältigen Kriterien vor allem geurteilt über die korrekte Ausführung, die Geschmeidigkeit der Bewegungen, die Kraft, die Atemtechnik, die Anspannung und Entspannungsphase (Welle), die Balance, etc. und ob der Ausgangspunkt auch der Endpunkt des Tuls ist.  Aus der Vielzahl der Tuls wählt das Gremium einen Tul aus, der dann gleichzeitig von 2 Teilnehmern vorgeführt wird, und dann wartet man auf die Anzahl der roten oder blauen kleinen Fähnchen, die entscheiden ob "blau" oder "rot" gewonnen hat, und da das Ganze im k.o. Verfahren erfolgt hat jeder auch nur eine einzige Chance.

WCC 2017 taekwon-do Christian GrafAllerdings ist es selbstverständlich ziemlich stressig, wenn man als Teilnehmer gegen mehrere in der gleichen Altersstufe und Gürtelgraduierung immer wieder antreten muß, und dann mit Spannung die Entscheidung der Jury erwarten muß.  Und dann für den TV Schwebda der große Erfolg:  Christian Graf, Eschwege, bezwang seine Gegner, und bestach durch hervorragendes Tullaufen, wurde Weltmeister (Goldmedaille) in der Kategorie "Senioren ab 39 Jahre".  Die Fan-Gemeinde war außer sich!!

Zum Freikampf (Sparring) hatte der Trainer keinen der Schwarzgurte gemeldet, was eine weise, aus Erfahrung kommende Entscheidung war.  Viele Kampfschulen in einigen Ländern werden von staatlichen Institutionen unterstützt, und somit ist der Leistungsdruck auf die Kämpfer enorm hoch, einen Medaille mit nach Hause zu bringen, egal um welchen Preis.  Und dann siegt das Adrenalin, und es wird härter zugeschlagen oder die Tritte werden härter, als es die Regeln zulassen.  Und um die Verletzungsgefahr auszuschließen, war der Trainer zu dieser Entscheidung gekommen, was richtig war, denn die Sanitäter, die an den Kampfflächen wachten, hatten ordentlich zu tun, um die kleinen oder auch mal größeren Blessuren zu versorgen, denn nicht immer schützt der Hand-und Fußschutz, oder der Zahn-und Tiefschutz vor allen Verletzungen, wenn man fast im Vollkontakt kämpft.

Anders war es da bei den Farbgurten, wo der Kampf strengstens überwacht wurde vom Kampfrichter in der Mitte der Kampffläche.  Hier war kaum Kontakt erlaubt. Und die kleinen Kämpfer gaben ihr Bestens.  So erreichte Jan Möller in seiner Alters-und Gürtelstufe die Goldmedaille, und der 12-jährige aus Schwebda war natürlich mächtig stolz, zumal er auch beim Formenlaufen den 1. Platz belegte.

WCC 2017 taekwon-do Katharina EngelAuch Katharina Engel, 9 Jahre, aus Schwebda konnte sich über 2 Medaillen freuen, 1x im Tullaufen, und 1 im Freikampf, wo sie jeweils Silber holte.  Maike Osterburg, 14 Jahre aus Niederdünzebach und Wolfgang Brandt, 44 Jahre aus Schwebda konnten jeweils in ihrer Alters-und Gürtelstufe ebenfalls die begehrte Goldmedaille erkämpfen durch sauberes und präzises Formenlaufen.  Luis Landgrebe, 10 Jahre aus Meinhard, und Tim Hildebrandt, 15 Jahre aus Wehretal erhielten jeweils die Bronzemedaille im Formenlaufen, und Tim konnte im Sparring noch zusätzlich Bronze erreichen.

Bronze im Freikampf gab es noch für:  Maike Osterburg, Hannah Hasecke, 8 Jahre aus Grebendorf, und Wolfgang Brandt.

Der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe des Teams Taekwon-Do war vorbildlich, denn die Schwarzgurte halfen sich nicht nur gegenseitig, sondern waren auch noch als Betreuer für die Farbgurte tätig, da ca. die Hälfte der Farbgurte "Neulinge" in einem Turnier war, und der Trainer Borja durch seine Umpiretätigkeit fast ständig involviert war, aber trotzdem immer ein wachsames Auge auf seine Schützlinge warf.

Der Trainer Robert Borja war mit den Leistungen seiner Schüler mehr als zufrieden, und wenn man einen Blick auf den Medaillenspiegel wirft, so steht Deutschland immerhin auf Platz sieben, vor vielen anderen "Hochburgen" des Taekwon-Do und Christian Graf hat mit seiner Goldmedaille sicher dazu beigetragen.

Die vom Trainer gesteckten Ziele, an einer Weltmeisterschaft teilzunehmen, verletzungsfrei mitzumachen, erfolgreiche Zusammenarbeit der Betreuer untereinander, und so erfolgreich zu sein - dies ist ihm gelungen.

Die Abteilung Taekwon-Do hat ihren Aufnahmestopp, bedingt durch die Vorbereitungen für die WM, aufgehoben, und nimmt wieder neue Mitglieder auf.  Anfragen an Bob Borja:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!